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Pressemitteilung · 2. Mai 2026

Feuerwehr stärken: Mehr Personal für die feuerwehrtechnische Zentrale notwendig

Steffen Gärtner in Feuerwehr-Einsatzkleidung vor einem Löschfahrzeug

Lüneburg/Scharnebeck. Die Anforderungen an die Feuerwehren im Landkreis Lüneburg sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Insbesondere die technische Ausstattung hat sich stark weiterentwickelt. Dies führt zu umfangreicheren Arbeiten bei Wartung, Prüfung und Organisation der Gerätschaften. Der gestiegene Aufwand und ein gleichbleibender Personalschlüssel hat zuletzt zu Einschränkungen im Leistungsumfang der feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) geführt.

„Die Technik unserer Feuerwehren wird durch die gestiegenen Anforderungen im Bereich und der Investitionen unserer Städte und Gemeinden immer umfangreicher. Dem wollen wir Rechnung tragen und müssen daher das Ehrenamt besser unterstützen", erklärt Steffen Gärtner.

Im Fokus steht dabei die FTZ in Scharnebeck. Während Aufgaben und technischer Aufwand in den letzten zwei Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen sind, ist die personelle Ausstattung weitgehend unverändert geblieben. Die Folge sind zusätzliche Belastungen für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die die Koordination und teilweise auch Erledigung von Reparaturen an Fahrzeugen und Gerätschaften zum Teil selbst übernehmen.

„Ich bin selbst seit vielen Jahren in der Feuerwehr aktiv und weiß, worauf es im Einsatz ankommt. Dafür braucht es auch eine starke Unterstützung insbesondere durch ausreichend Personal in der FTZ.", so Gärtner.

Aus Sicht Gärtners braucht es jetzt konkrete Verbesserungen: Zusätzliche personelle Kapazitäten in der FTZ, um den laufenden Betrieb vollständig sicherstellen zu können. Wiederherstellung des vollen Leistungsumfangs, insbesondere was die nun eingeführten Leistungseinschränkungen bei Reparaturen und Wartungen angeht. Gezielte Entlastung der ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte, die derzeit Aufgaben auffangen müssen.

„Jede Einschränkung in der Unterstützung trifft am Ende die Einsatzkräfte vor Ort. Das können wir uns nicht leisten. Jede zusätzliche Kraft in der FTZ ist eine direkte Entlastung für die vielen Feuerwehren vor Ort", betont Gärtner.

Parallel dazu wird derzeit der zukünftige Raumbedarf der FTZ untersucht. Ziel ist ein moderner Neubau, der den heutigen Anforderungen gerecht wird. Die Wünsche und Bedarfe aus den Feuerwehren sollen dabei ausdrücklich berücksichtigt werden.

„Eine moderne Infrastruktur ist wichtig. Als Landrat des Landkreises Lüneburg will ich mich für eine zukunftsfähige feuerwehrtechnische Zentrale stark machen. Kurzfristig zählt aber vor allem, dass die Abläufe funktionieren. Dafür brauchen wir ausreichend Personal", so Gärtner.

Die Feuerwehren im Landkreis leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung. Damit dies auch in Zukunft gewährleistet bleibt, müssen die Rahmenbedingungen Schritt für Schritt angepasst werden.

„Wer schnelle Hilfe im Einsatzfall erwartet, muss auch die Strukturen dahinter stärken", sagt Gärtner.
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